Stand der Studienlage: September 2026 · alle Quellen mit PubMed-Nachweis
Forschungsübersicht
MGF (Mechano Growth Factor) ist das 24 Aminosäuren lange C-terminale E-Peptid der IGF-1-Spleißvariante IGF-1Ec mit der Sequenz Tyr-Gln-Pro-Pro-Ser-Thr-Asn-Lys-Asn-Thr-Lys-Ser-Gln-Arg-Arg-Lys-Gly-Ser-Thr-Phe-Glu-Glu-Arg-Lys (2868,2 g/mol, abgeleitet aus UniProt P05019-4). Der Name stammt aus der Arbeitsgruppe um Geoffrey Goldspink, die Mitte der 1990er-Jahre zeigte, dass das IGF-1-Gen im Skelettmuskel unter mechanischer Belastung anders gespleißt wird als in der Leber (Goldspink, 1999, Journal of Anatomy; Goldspink, 2004). Ein Einschub von 49 Basenpaaren (52 bei Nagern) verschiebt das Leseraster und erzeugt ein E-Peptid, das es in der Leber-Isoform IGF-1Ea nicht gibt (Kandalla et al., 2011).
MGF ist damit kein GH-Sekretagogum und kein IGF-1-Analogon, sondern der abgespaltene Schwanz eines Vorläuferproteins — und genau deshalb das umstrittenste Molekül im IGF-System. Eine Literaturhälfte beschreibt eigenständige, IGF-1-rezeptorunabhängige Effekte auf Muskelvorläuferzellen, Neuronen und Knochen; die andere Hälfte findet bei gleichem Versuchsaufbau keine Wirkung (Fornaro et al., 2014) oder führt die Effekte auf den IGF-1-Rezeptor zurück (Brisson und Barton, 2012). Diese Seite stellt beide Seiten nebeneinander — wer MGF als Werkzeug einsetzt, plant gegen eine offene Kontroverse, nicht gegen einen Konsens.
Molekulare Architektur
Das IGF-1-Gen kodiert ein Prä-Pro-Protein: Signalpeptid, reifes IGF-1 (70 Aminosäuren) und eine C-terminale Verlängerung, die E-Domäne. Alternatives Spleißen der Exons 4-5-6 erzeugt beim Menschen die Isoformen IGF-1Ea, IGF-1Eb und IGF-1Ec; letztere trägt den 49-bp-Einschub und endet nach der Leserasterverschiebung in der oben genannten Sequenz. Das Handelspeptid entspricht diesem C-terminalen 24-mer, in der Literatur als MGF-Ct24E oder „MGF E peptide“ bezeichnet.
Chemisch ist es ein stark basisches, hydrophiles Peptid: vier Lysine, zwei Arginine, kein Cystein, keine Disulfidbrücke, keine Amidierung. Daraus folgen die praktischen Eigenschaften — gute Wasserlöslichkeit, starke Adsorption an Glas und unbehandeltem Kunststoff, sehr kurze Verweildauer im Plasma. Die freie Säure am C-Terminus ist hier die korrekte Form, nicht ein Syntheseartefakt; ein amidiertes Produkt (−0,98 Da) wäre ein anderes Molekül.
Ein zweites Molekül trägt denselben Namen: das vollständige MGF-Protein (reifes IGF-1 plus Ec-E-Domäne, rekombinant hergestellt). Thevis et al. (2014) charakterisierten ein solches biotechnologisch produziertes Volllängen-MGF massenspektrometrisch für die Dopingkontrolle, und Janssen und Varewijck (2016) zeigten, dass es den IGF-1-Rezeptor bei hohen äquimolaren Konzentrationen ähnlich stark aktiviert wie rekombinantes IGF-1. Volllängen-MGF und das 24-mer sind pharmakologisch verschiedene Substanzen — bei der Literaturrecherche ist das die häufigste Verwechslung.
Wirkmechanismus laut Studien
- Proliferation statt Differenzierung: Yang und Goldspink (2002, FEBS Letters) — anders als reifes IGF-1 hemmte die E-Domäne die terminale Differenzierung und steigerte zugleich die Myoblastenproliferation; das Blockieren des IGF-1-Rezeptors mit einem spezifischen Antikörper hob den Effekt nicht auf, woraus die Autoren auf einen anderen Rezeptor schlossen. Dieser Rezeptor ist bis heute nicht identifiziert.
- Satellitenzellaktivierung nach Schädigung: Hill und Goldspink (2003, Journal of Physiology) — im Nagermuskel geht die Hochregulation der gespleißten Isoform der Aktivierung der Satellitenzellen voraus. Kandalla et al. (2011) — das synthetische 24-mer aktivierte humane Muskelvorläuferzellen und erhöhte ihr Fusionspotenzial in jeder untersuchten Altersgruppe.
- Zellmigration: Mills et al. (2007) — ein synthetisches Peptid aus der E-Domäne wirkte promigratorisch auf humane myogene Vorläuferzellen; der Kontext war die Transplantation bei Duchenne-Muskeldystrophie, wo die mangelnde Wanderung der Zellen das Haupthindernis ist.
- IGF-1-Rezeptor-Abhängigkeit — der Gegenbefund: Brisson und Barton (2012, PLoS ONE) prüften beide Nager-E-Peptide (EA und EB) und fanden ihre Aktivität abhängig vom IGF-1-Rezeptor; Brisson und Barton (2013) nennen die Datenlage ausdrücklich kontrovers. Matheny et al. (2010, Endocrinology) führen MGF im Titel als „putatives Produkt“ der IGF-1-Genexpression.
- Nullbefund: Fornaro et al. (2014, American Journal of Physiology) — das MGF-Peptid hatte „keinen erkennbaren Effekt“ auf Myoblasten oder primäre Muskelstammzellen; die Arbeit prüfte gezielt die beiden Kernbehauptungen (Proliferation ↑, Fusion verzögert) und bestätigte keine davon.
- Interaktionspartner: Podratz et al. (2020) — MGF bindet Nucleolin und schützt so vor Cisplatin-Neurotoxizität; Solís et al. (2022, Frontiers in Physiology) — die E-Domäne moduliert die kardiale Kontraktilität über 14-3-3-Proteininteraktome. Beides sind Ansätze zur Erklärung der rezeptorunabhängigen Effekte.
Aktuelle Studienlage
Nerv und Herz
Dłużniewska et al. (2005, FASEB Journal) — im Gerbil-Modell der transienten Hirnischämie schützte das synthetische C-terminale MGF-Peptid die vulnerablen Neuronen deutlich, in vivo wie in vitro, und wirkte dabei unabhängig vom übrigen Molekül. Riddoch-Contreras et al. (2009) — im SOD1-G93A-Mausmodell der amyotrophen Lateralsklerose rettete eine MGF-Plasmidgabe in die Hinterlaufmuskulatur ab Symptombeginn Motoneurone und verbesserte die Muskelfunktion. Stavropoulou et al. (2009) — Expressionsmuster der IGF-1-Transkripte im Rattenmyokard von einer Stunde bis acht Wochen nach Infarkt, plus Signalcharakterisierung des E-Peptids in H9C2-Zellen. Carpenter et al. (2008) — Schafe nach Mikrosphären-Infarkt, 200 nmol/l E-Domäne oder Volllängen-MGF, Funktionsmessung per Echokardiographie über acht Tage. van Dijk-Ottens et al. (2010) — die schilddrüsenhormoninduzierte kardiale MGF-Expression hängt von der Schlagaktivität ab, nicht vom Hormon allein.
Knochen und Knorpel
Deng et al. (2011) — MGF-Ct24E steigerte die Proliferation von MC3T3-E1-Osteoblasten um das 1,4-Fache gegenüber IGF-1 über MAPK/Erk1/2, mit Zellzyklusarrest in S und G2/M; im Tiermodell wurde ein 5-mm-Defekt im Kaninchenradius bei 27 Tieren behandelt. Cui et al. (2014) und Li et al. (2015) — Migration und Differenzierung mesenchymaler Stammzellen; Tong et al. (2015) — PI3K/AKT-Weg in Kaninchen-MSC; Wei et al. (2020) — MGF-19E-Peptid in MC3T3-E1 und Knochendefektverschluss; Sha et al. (2021) — Chondrozyten unter schwerer Hypoxie im Arthrosemodell; Liu et al. (2023) — Übersicht zu MGF in Chondrozyten und Knorpeldefekten.
Tumorbiologie — die Kehrseite
Dieselbe Eigenschaft, die MGF für Regenerationsfragen interessant macht, macht es in Tumormodellen zum Risikofaktor. Armakolas et al. (2010) — IGF-1Ec wird in karzinomatösem Prostatagewebe bevorzugt exprimiert, das E-Peptid wirkte in humanen Prostatakarzinomzellen als eigenständiger Wachstumsfaktor; Armakolas et al. (2015) — onkogene Rolle des Ec-Peptids; Armakolas et al. (2018) — Interleukin-6 treibt die IGF-1Ec-Hochregulation und Ec-Sekretion in Prostatatumoren; Armakolas et al. (2016) — Rolle beim Osteosarkom; Shang et al. (2015) — MGF war in malignen Osteosarkomlinien überexprimiert; Stavropoulos et al. (2020) — immunhistochemische Expression im Endometriumkarzinom; Vassilakos et al. (2014) — biologische Aktivität der E-Domäne anhand synthetischer Peptide.
Muskelmasse gegen Muskelkraft
Brisson et al. (2014) — virale Expression der E-Peptide steigerte die Skelettmuskelmasse, aber auf Kosten der Kraft; Barton (2006) und Barton et al. (2010) — die E-Peptide sind für die isoformspezifische Genexpression und die Hypertrophie nach lokaler IGF-1-Produktion erforderlich. Janssen (2016) — kurzzeitiges schweres Krafttraining erhöhte die MGF-mRNA bei jungen, nicht bei älteren Probanden. Humanstudien mit dem Peptid als Wirkstoff gibt es nicht; MGF steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Goldspink, 2008; Cox et al., 2022; Dominikowski et al., 2026).
Einordnung: MGF, IGF-1 und IGF-1 LR3
| MGF (24-mer) | Volllängen-MGF | IGF-1 LR3 | |
|---|---|---|---|
| Was es ist | C-terminales E-Peptid der Ec-Isoform | IGF-1 + Ec-E-Domäne, rekombinant | IGF-1 mit Arg3 und N-Extension |
| Größe | 24 AA, 2868 g/mol | ca. 110 AA | 83 AA, ca. 9111 g/mol |
| IGF-1-Rezeptor | umstritten (Yang 2002 dagegen, Brisson 2012 dafür) | ja, wie rhIGF-1 (Janssen 2016) | ja, volle Aktivierung |
| Replikation | Nullbefund publiziert (Fornaro 2014) | MS-charakterisiert (Thevis 2014) | seit 1990er breit repliziert |
| Dopingstatus | verboten | verboten | verboten |
Die verwandten Moleküle im Sortiment: PEG-MGF, IGF-1 LR3, IGF-1 DES; Kurzprofil im Peptid-Lexikon.
Für die Versuchsplanung
- Die Kontroverse mitplanen. Ein Versuch mit MGF sollte den Nullbefund von Fornaro et al. (2014) als Hypothese ernst nehmen: identische Zelllinie, identische Passage, Positivkontrolle mit IGF-1 und eine Verdünnungsreihe über mindestens drei Zehnerpotenzen.
- IGF-1-Rezeptor-Arm einbauen. Blockierender Antikörper oder IGF-1R-Knockdown entscheidet, welcher Literaturzweig im eigenen System gilt (Yang 2002 gegen Brisson 2012). Ohne diesen Arm ist ein positives Ergebnis nicht interpretierbar.
- Peptid und Protein nicht verwechseln. „MGF“ bezeichnet in der Literatur beides. Volllängen-MGF wirkt IGF-1-artig (Janssen 2016), das 24-mer angeblich nicht — Quellen entsprechend zuordnen.
- Tumorlast ausschließen. In Prostata- und Osteosarkommodellen wirkt das Ec-Peptid als Wachstumsfaktor (Armakolas 2010, 2015, 2018); für Regenerationsfragen mit Tumorkontext ist das ein Störfaktor erster Ordnung.
- Funktion statt Masse messen. Mehr Muskelmasse bei geringerer Kraft (Brisson 2014) ist in dieser Substanzklasse ein dokumentiertes Muster — Kraft, Faserquerschnitt und Fibrose gehören zu den Endpunkten.
- Adsorption verhindern. Vier Lysine und zwei Arginine machen das Peptid stark kationisch: Low-Binding-Gefäße, Trägerprotein (BSA 0,1 %) in Verdünnungen, keine Glaspipetten für nanomolare Ansätze.
Forschungsanwendungen
MGF wird in der biomedizinischen Forschung in verschiedenen Kontexten eingesetzt: (1) Myoblasten- und Satellitenzellkultur — Proliferation, Fusion, Migration; (2) Alternativ-Spleißen des IGF-1-Gens unter mechanischer Belastung; (3) Knochen- und Knorpelmodelle (Osteoblasten, MSC, Chondrozyten unter Hypoxie); (4) neuroprotektive Modelle (Hirnischämie, SOD1-G93A, Cisplatin-Neurotoxizität); (5) kardiale Infarkt- und Kontraktilitätsmodelle; (6) Tumorbiologie des IGF-1Ec-Transkripts in Prostata-, Endometrium- und Knochentumoren; (7) Replikationsstudien zur Rezeptorabhängigkeit der E-Peptide; (8) analytische Methodenentwicklung — LC-MS-Nachweis großer Peptide im Urin für Dopingkontrollen.
Stammlösung und Konzentrationen
Die Rechenbeispiele beziehen sich ausschließlich auf die Laborpraxis, nicht auf eine Anwendung an Mensch oder Tier.
| Rekonstitution | Konzentration | entspricht (bei 2868,2 g/mol) |
|---|---|---|
| 2 mg in 1 ml | 2 mg/ml | ca. 697 µmol/l — Stammlösung, aliquotieren |
| 2 mg in 2 ml | 1 mg/ml | ca. 349 µmol/l |
| typische Endkonzentration in vitro | 1–200 ng/ml | 0,35–70 nmol/l (Kandalla 2011; Deng 2011) |
Die aktuellen Preise stehen in der Kaufbox oben auf dieser Seite; der Preis je Milligramm wird dort live berechnet.
Qualität: Warum Reinheit und Identität belegt sein müssen
Bei einem 24-mer mit sechs basischen Resten sind drei Punkte entscheidend. Erstens die Sollmasse 2868,2 g/mol: Eine Deletionssequenz (ein fehlendes Lysin: −128,2 Da) oder eine unvollständige Entschützung liegt weit außerhalb der Messtoleranz und ist per Massenspektrometrie eindeutig zu erkennen. Zweitens die HPLC-Reinheit ab 99 %, weil lange Peptide mit repetitiven basischen Abschnitten besonders zu Abbruchsequenzen neigen. Drittens der Nettopeptidgehalt: Ein sechsfach positiv geladenes Peptid liegt als Trifluoracetat- oder Acetatsalz vor, sodass die eingewogene Masse den Peptidanteil systematisch überschätzt — bei nanomolaren Ansätzen der größte Fehlerbeitrag.
Jede ALPHASYNTH-Charge wird per HPLC auf Reinheit (≥ 99 %) und per Massenspektrometrie auf Identität geprüft. Das Certificate of Analysis (COA) ist der Bestellung zugeordnet und über die Vial-Prüfung anhand der Chargenbezeichnung abrufbar; die Übersicht aller Berichte steht unter Laborberichte. Wie ein COA gelesen wird, erklärt der Fachartikel Certificate of Analysis richtig lesen.
Spezifikationen
| Wirkstoff | MGF — Mechano Growth Factor, C-terminales E-Peptid der Isoform IGF-1Ec (MGF-Ct24E) |
| Sequenz | YQPPSTNKNTKSQRRKGSTFEERK (24 Aminosäuren, freie Säure, kein Cystein) |
| Molekulargewicht | 2868,2 g/mol (aus der Sequenz berechnet; Referenz UniProt P05019-4) |
| Herkunft | Spleißvariante des humanen IGF-1-Gens (Exons 4-5-6, 49-bp-Einschub, Leserasterverschiebung) |
| Rezeptor | nicht identifiziert; IGF-1R-Unabhängigkeit umstritten (Yang 2002 gegen Brisson 2012) |
| Reinheit | ≥ 99 % (HPLC), Identität per Massenspektrometrie |
| Form | Lyophilisiertes weißes Pulver |
| Menge pro Vial | laut Angabe in der Kaufbox |
| Qualitätskontrolle | HPLC, MS, COA je Charge, Chargennummer auf dem Vial |
| Verwendung | Research Use Only — nicht für Mensch oder Tier; WADA-verboten |
Lagerung & Haltbarkeit
| Lyophilisiert, −20 °C | bis zu 24 Monate, lichtgeschützt und trocken |
| Lyophilisiert, 2–8 °C | bis zu 3 Monate |
| Rekonstituiert, 2–8 °C | wenige Tage; das unmodifizierte Peptid ist in wässriger Lösung kurzlebig — frisch ansetzen oder als Aliquot bei −20 °C lagern |
| Nach Rekonstitution | Nicht wiederholt einfrieren, Low-Binding-Gefäße verwenden, Sterilität wahren |
Rekonstitution
- Vial und Lösungsmittel auf Raumtemperatur bringen (Kondenswasser vermeiden).
- Steriles Wasser oder Puffer für Einmalansätze; bakteriostatisches Wasser nur, wenn Mehrfachentnahmen unvermeidbar sind.
- Das Lösungsmittel langsam an der Innenwand des Vials entlang zugeben, nicht direkt auf das Lyophilisat.
- Vial sanft schwenken, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat — das stark basische Peptid löst sich rasch; nicht schütteln.
- Visuelle Kontrolle: Die Lösung muss klar und farblos sein; Trübung oder Partikel sind ein Ausschlusskriterium.
- Für Zellkultur mit trägerproteinhaltigem Puffer weiterverdünnen und in Low-Binding-Gefäßen aliquotieren.
- Konzentration und Datum auf jedem Aliquot notieren.
Für die Umrechnung von Konzentration, Volumen und Spritzenskala steht der Peptid-Rechner bereit.
Konzentrationen in publizierten Studien
Zur Einordnung der wissenschaftlichen Literatur — keine Anleitung.
| Modell | Applikation / Menge | Befund | Quelle |
|---|---|---|---|
| C2C12-Myoblasten | E-Domäne im Medium | Proliferation ↑, Differenzierung ↓ | Yang 2002 |
| Myoblasten, Muskelstammzellen | MGF-Peptid, Replikationsversuch | kein erkennbarer Effekt | Fornaro 2014 |
| Humane Muskelvorläuferzellen | 24-mer, verschiedene Altersgruppen | Aktivierung und Fusionspotenzial ↑ | Kandalla 2011 |
| MC3T3-E1-Osteoblasten | MGF-Ct24E gegen IGF-1 | Proliferation 1,4-fach über IGF-1 | Deng 2011 |
| Gerbil, Hirnischämie | synthetisches C-Terminus-Peptid | deutlicher Neuronenschutz | Dłużniewska 2005 |
| Schaf, Myokardinfarkt | 200 nmol/l E-Domäne oder Volllängen-MGF | Funktionsverlust vermindert | Carpenter 2008 |
| Maus, Skelettmuskel | virale E-Peptid-Expression | Masse ↑, Kraft ↓ | Brisson 2014 |
Versand & Handling
- Versand per DHL aus Deutschland, Lieferzeit innerhalb Deutschlands in der Regel 1–3 Werktage, in der EU 3–5 Werktage
- Diskreter Versand, keine Produktbezeichnung auf dem Paket
- Lyophilisat ist für den Transport über 2–3 Tage bei Raumtemperatur stabil; nach Erhalt gefroren lagern
- Chargennummer auf dem Vial, Certificate of Analysis (COA) je Charge abrufbar
Weiterführende Fachartikel
- MGF im Peptid-Lexikon — Kurzprofil und Einordnung
- PEG-MGF — dasselbe Peptid mit Polyethylenglykol-Modifikation
- IGF-1 LR3 · IGF-1 DES — die IGFBP-armen IGF-1-Analoga
- IGF-1-LR3-Forschungsleitfaden — das IGF-System als Ganzes
- Certificate of Analysis richtig lesen — was ein COA belegen muss
Warum ALPHASYNTH™?
- Belegte Reinheit: Jede Charge mit HPLC-Analysezertifikat (≥ 99 %) und massenspektrometrischer Identitätsprüfung
- Rückverfolgbarkeit: Chargennummer auf dem Vial, COA je Bestellung über die Vial-Prüfung abrufbar
- Sichere Lieferung: Diskrete Verpackung, versichert, EU-weiter Versand per DHL aus Deutschland
- Fachkundiger Support: Technische Fragen beantwortet unser Forschungsteam
- Quellenstandard: Jede Studienangabe auf dieser Seite trägt einen PubMed-Nachweis — einschließlich der Nullbefunde und der Tumordaten
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